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Werderstrasse 20

D-79713  Bad Säckingen

Tel.: 07761-6920

Email:

info@rgs-foerderschule.de

 

Schülersprechzeiten:

 

 

Montag - Freitag

09.00 - 10.30 Uhr

 

   

FAN - Förder Angebot am Nachmittag

 

 

 
Schaubild über derzeitige Angebote  

 

   

Kontakt zum FörderAngebot am Nachmittag:

 

Christoph Meybrunn (Sozialarbeiter)
Tel.: 0176/11931114

 

Beatrix Hoffeins (Sonderschullehrerin)
erreichbar über die Schule

Tel.: 07761-6920

 

Seit dem Schuljahr 2007/2008 dehnt sich von Montag bis Donnerstag der Betrieb  in der Rudolf-Graber-Schule auch in die Nachmittage aus. Es findet jedoch kein üblicher Unterricht statt. Die Schülerinnen und Schüler können Lernhilfen besuchen, in denen sie mit Unterstützung ausgebildeter Kräfte ihre Hausaufgaben machen und darüber hinaus auch Hilfe beim Üben des Unterrichtsstoffs erhalten. Außerdem gibt es zahlreiche Arbeitsgemeinschaften verschiedenster Ausrichtungen. (Eine Übersicht befindet sich als Schaubild im Anhang.) Unter diesen Angeboten können die Schüler der Rudolf-Graber-Schule frei wählen, müssen sich dann aber für ein Schuljahr zur regelmäßigen Teilnahme verpflichten. Dabei können sie nur einzelne Arbeitsgemeinschaften besuchen, aber auch das Verbringen ganzer Nachmittage in der Schule ist denkbar. Nur für die Teilnahme an der Lernhilfe muss etwas bezahlt werden, derzeit beträgt der Mindestbeitrag 90 Euro für sechs Monate. (Die Beiträge sind abhängig vom Einkommen der Eltern gestaffelt.)  
   

 

Das FörderAngebot am Nachmittag ist ein Gemeinschaftsprojekt der Rudolf-Graber-Schule mit der PRO JUVE Caritas Jugendhilfe Hochrhein gGmbH. Seit Mitte Oktober 2007 ist in diesem Rahmen ein pädagogischer Mitarbeiter tätig. Zu seinen Aufgaben gehören die Koordination der verschiedenen Angebote, die Durchführung ergänzender Angebote, das Gewinnen weiterer Mitarbeiter. Gleichzeitig ist er direkter Ansprechpartner für Schüler, Lehrer und Eltern. Eine Sonderschullehrerin der Rudolf-Graber-Schule ist beauftragt, ihn bei seinen Koordinationsaufgaben zu unterstützen und die Sichtweise der Schule einzubringen. Darüber hinaus bieten mehrere Kolleginnen und Kollegen Arbeitsgemeinschaften an. Die Lernhilfe befindet sich in Trägerschaft der Bezirksstelle Bad Säckingen des Caritasverbands Hochrhein e. V.
   

 

 

Finanziert wird das Projekt durch den Landkreis Waldshut. Es steht ein festes jährliches Budget zur Verfügung, aus dem die Personal- und Sachkosten bestritten werden. Zunächst waren vom Kreisrat Gelder für drei Jahre bewillig worden. In dieser Zeit bewährte sich das Projekt durch seine vielfältigen Angebote, welche verschiedene Facetten der Entwicklungsförderung von Kindern und Jugendlichen beinhalten und gut aufeinander abgestimmt sind. In der Folge wurde es im Juli 2010 für weitere zwei Jahre genehmigt. Die Kreisräte erkannten an, dass eine erfolgreiche Arbeit entstanden ist. Die weitere zeitliche Befristung entstand dadurch, dass der Landkreis beabsichtigt, langfristig ein Gesamtkonzept für die Förderung der Nachmittagsangebote aller Förderschulen im Kreis zu entwickeln.
   
  Ziel des Projekts ist es, den Schülern und Schülerinnen der Rudolf-Graber-Schule unterschiedliche Erfahrungsbereiche und damit Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten zu eröffnen. Ganz wichtig sind dabei die Förderung der sozialen Kompetenzen und die Stabilisierung der emotionalen Entwicklung der Kinder und Jugendlichen. Gleichzeitig geht es um ihre verbesserte soziale Integration in das Gemeinwesen und Förderung im Hinblick auf die Berufsfähigkeit. 
   
  Um diesen Zielen gerecht zu werden und eine Vernetzung in der Gemeinwesenarbeit zu erreichen, mussten und müssen weitere Partner für das Projekt gewonnen werden. Inzwischen sind die Kontakte mit dem „Kinder- und Jugendhaus“ der Stadt Bad Säckingen ausgebaut. Im Rahmen verschiedener AGs wird dort besonders gerne die Kletterhalle genutzt. Über einen Praktikanten entstand eine Zusammenarbeit mit dem in Herrischried beheimateten Verein „Mutabor“. Inzwischen hat dieser seine Ausbildung erfolgreich beendet. Im Schuljahr 2009/2010 gab es eine Kooperation mit dem Bad Säckinger Judoclub „Kawaishi“. Es wurde wöchentlich ein Training im Rahmen von „FAN“ angeboten, was bei den Schülern und Schülerinnen sehr großen Anklang fand. Leider konnte die Kooperation entgegen der Planung nicht fortgesetzt werden, da die Trainerin aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung steht. Als besonders zuverlässig erweist sich der Kontakt zu dem Kreis der Senioren im Rahmen des Projekts Agenda 21 der Stadt Bad Säckingen. Regelmäßig kommen „Großmütter“ am Nachmittag in die Schule und basteln oder spielen mit den Kindern. Darüber hinaus haben sie mit ihren Verbindungen bereits einige hilfreiche Brücken für FAN geschlagen. Nicht aus den Augen verloren wurde die Zusammenarbeit mit dem Projekt „Individuelle Lernförderung“ des Kreisjugendamtes. Immer wieder kommen auch Schüler verschiedenster Schulen und Ausbildungsstätten, um ihre Praktika im Förder-Angebot am Nachmittag abzuleisten. In diesem Zusammenhang besonders positiv bringen sich die Schülerinnen und Schüler ein, die im Rahmen ihrer Erzieher-Ausbildung Praktika machen. Auf diesem Weg entstanden Kontakte zur Justus-von-Liebig-Schule in Waldshut. Als sehr hilfreich hat sich das Jugendbegleiterprogramm des Landes Baden-Württemberg erwiesen. Aus diesen Mitteln kann engagierten Menschen, die das Förder-Angebot am Nachmittag mit zusätzlichen Angeboten in der Mittagsbetreuung oder eigenen Arbeitsgemeinschaften unterstützen, eine Anerkennung gezahlt werden. Dank der Caritas-Stiftung konnte im vergangenen Schuljahr ein Musiklehrer engagiert werden, welcher nun die Band-AG leitet. Diese wird von den Schülerinnen und Schülern sehr begeistert angenommen.
   
  Im Projekt Förder-Angebot am Nachmittag haben sich inzwischen feste und verlässliche Organisationsstrukturen gebildet. Das anfängliche Problem der Versorgung der Schüler und Schülerinnen in der Mittagszeit ist gelöst. In dieser Zeit wird auch ein Mittagstisch angeboten. Das Essen wird aus der Küche des Horts „Bunte Arche“ der benachbarten Hindenburg-Schule, einer Grundschule, bezogen. Dank großzügiger Spenden ortsansässiger Betriebe (Kurverwaltung GmbH Bad Säckingen, Stadtwerke, Brennet AG, Hochrhein Musicals, Volksbank Rhein-Wehra) und einer Krabbelgruppe konnte bis in das Schuljahr 2010/2011 jedes Mittagessen mit einem Euro bezuschusst werden, so zahlten die Kinder und Jugendlichen nur 2 Euro pro Essen. Auch die Eltern unserer Schule unterstützten mit verschiedenen Aktionen die Bezuschussung, so führten sie zum Beispiel Verkaufsstände mit Kuchen und mit Bastelarbeiten der Schüler durch. Inzwischen wird für einige Kinder das Mittagessen zu einem großen Teil aus Mitteln der Bundesagentur für Arbeit finanziert. Nur ein Euro muss pro Essen selbst gezahlt werden. Diese Kinder stammen aus Familien, die im Rahmen des Kinderzuschlags ein Anrecht auf Leistungen für Bildung und Teilhabe der Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit  haben. Im Mittagsbetrieb arbeitet zusätzlich eine Honorarkraft, die auch den Mittagstisch betreut. Immer wieder kommt hier Unterstützung durch Praktikanten/innen und einen Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin auf Basis des sogenannten „Ein-Euro-Jobs“. Diese/dieser kümmert sich dann um einzelne Schüler
   
  Aber noch sind nicht alle Probleme gelöst. So können auswärtige Schüler der Grundstufe die Angebote weiterhin wenig nutzen, da sie nach Schulschluss mit Bussen des DRK nach Hause gefahren werden. Ein Heimtransport im Laufe des Nachmittags gestaltet sich schwierig und ist nur in Einzelfällen möglich. Allerdings können einige von ihnen – dank der Initiative der Leiterin der Lernhilfe des Caritasverbands – Lernhilfen an ihren Wohnorten besuchen. Die Bezahlung des Mittagessens ist für einige Eltern immer noch schwierig. Die Schülerinnen und Schüler aus diesen Familien können (oder müssen) in der Mittagszeit ihr mitgebrachtes Vesper verzehren. Es wäre aber überaus wünschenswert, dass alle anwesenden Kinder und Jugendlichen am gemeinschaftlichen warmen Essen teilnehmen könnten.
   
  So gilt es weiterhin, kreativ zu sein und neue Ideen zu entwickeln, um das FörderAngebot am Nachmittag veränderten Gegebenheiten und den sich wandelnden Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen anzupassen.
   
 

 Warum...

...braucht eine Förderschule eine Einrichtung zur Nachmittagsbetreuung?

 

Arbeit des pädagogischen Mitarbeiters