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FAN - Förder Angebot
am
Nachmittag
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Schaubild über derzeitige Angebote |
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Kontakt zum FörderAngebot am Nachmittag:
Christoph Meybrunn (Sozialarbeiter)
Tel.: 0176/11931114
Beatrix Hoffeins (Sonderschullehrerin) erreichbar über die Schule
Tel.: 07761-6920
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Seit dem Schuljahr 2007/2008 dehnt sich von Montag bis Donnerstag der
Betrieb in der Rudolf-Graber-Schule auch in die Nachmittage aus. Es
findet jedoch kein üblicher Unterricht statt. Die Schülerinnen und
Schüler können Lernhilfen besuchen, in denen sie mit Unterstützung
ausgebildeter Kräfte ihre Hausaufgaben machen und darüber hinaus auch
Hilfe beim Üben des Unterrichtsstoffs erhalten. Außerdem gibt es
zahlreiche Arbeitsgemeinschaften verschiedenster Ausrichtungen. (Eine
Übersicht befindet sich als Schaubild im Anhang.) Unter diesen Angeboten
können die Schüler der Rudolf-Graber-Schule frei wählen, müssen sich
dann aber für ein Schuljahr zur regelmäßigen Teilnahme verpflichten.
Dabei können sie nur einzelne Arbeitsgemeinschaften besuchen, aber auch
das Verbringen ganzer Nachmittage in der Schule ist denkbar. Nur für die
Teilnahme an der Lernhilfe muss etwas bezahlt werden, derzeit beträgt
der Mindestbeitrag 90 Euro für sechs Monate. (Die Beiträge sind abhängig
vom Einkommen der Eltern gestaffelt.) |
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Das FörderAngebot am Nachmittag ist ein Gemeinschaftsprojekt der
Rudolf-Graber-Schule mit der PRO JUVE Caritas Jugendhilfe Hochrhein
gGmbH. Seit Mitte Oktober 2007 ist in diesem Rahmen ein pädagogischer
Mitarbeiter tätig. Zu seinen Aufgaben gehören die Koordination der
verschiedenen Angebote, die Durchführung ergänzender Angebote, das
Gewinnen weiterer Mitarbeiter. Gleichzeitig ist er direkter
Ansprechpartner für Schüler, Lehrer und Eltern. Eine Sonderschullehrerin
der Rudolf-Graber-Schule ist beauftragt, ihn bei seinen
Koordinationsaufgaben zu unterstützen und die Sichtweise der Schule
einzubringen. Darüber hinaus bieten mehrere Kolleginnen und Kollegen
Arbeitsgemeinschaften an. Die Lernhilfe befindet sich in Trägerschaft
der Bezirksstelle Bad Säckingen des Caritasverbands Hochrhein e. V. |
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Finanziert wird das Projekt durch den Landkreis Waldshut. Es
steht ein festes jährliches Budget zur Verfügung, aus dem die Personal-
und Sachkosten bestritten werden. Zunächst waren vom Kreisrat Gelder für
drei Jahre bewillig worden. In dieser Zeit bewährte sich das Projekt
durch seine vielfältigen Angebote, welche verschiedene Facetten der
Entwicklungsförderung von Kindern und Jugendlichen beinhalten und gut
aufeinander abgestimmt sind. In der Folge wurde es im Juli 2010 für
weitere zwei Jahre genehmigt. Die Kreisräte erkannten an, dass eine
erfolgreiche Arbeit entstanden ist. Die weitere zeitliche Befristung
entstand dadurch, dass der Landkreis beabsichtigt, langfristig ein
Gesamtkonzept für die Förderung der Nachmittagsangebote aller
Förderschulen im Kreis zu entwickeln. |
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Ziel des Projekts ist es, den Schülern und Schülerinnen der
Rudolf-Graber-Schule unterschiedliche Erfahrungsbereiche und damit Lern-
und Entwicklungsmöglichkeiten zu eröffnen. Ganz wichtig sind dabei die
Förderung der sozialen Kompetenzen und die Stabilisierung der
emotionalen Entwicklung der Kinder und Jugendlichen. Gleichzeitig geht
es um ihre verbesserte soziale Integration in das Gemeinwesen und
Förderung im Hinblick auf die Berufsfähigkeit. |
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Um diesen Zielen gerecht zu werden und eine Vernetzung in der
Gemeinwesenarbeit zu erreichen, mussten und müssen weitere
Partner für das Projekt gewonnen werden. Inzwischen sind die
Kontakte mit dem „Kinder- und Jugendhaus“ der Stadt Bad Säckingen
ausgebaut. Im Rahmen verschiedener AGs wird dort besonders gerne die
Kletterhalle genutzt. Über einen Praktikanten entstand eine
Zusammenarbeit mit dem in Herrischried beheimateten Verein „Mutabor“.
Inzwischen hat dieser seine Ausbildung erfolgreich beendet. Im Schuljahr
2009/2010 gab es eine Kooperation mit dem Bad Säckinger Judoclub „Kawaishi“.
Es wurde wöchentlich ein Training im Rahmen von „FAN“ angeboten, was bei
den Schülern und Schülerinnen sehr großen Anklang fand. Leider konnte
die Kooperation entgegen der Planung nicht fortgesetzt werden, da die
Trainerin aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung steht. Als
besonders zuverlässig erweist sich der Kontakt zu dem Kreis der Senioren
im Rahmen des Projekts Agenda 21 der Stadt Bad Säckingen. Regelmäßig
kommen „Großmütter“ am Nachmittag in die Schule und basteln oder spielen
mit den Kindern. Darüber hinaus haben sie mit ihren Verbindungen bereits
einige hilfreiche Brücken für FAN geschlagen. Nicht aus den Augen
verloren wurde die Zusammenarbeit mit dem Projekt „Individuelle
Lernförderung“ des Kreisjugendamtes. Immer wieder kommen auch Schüler
verschiedenster Schulen und Ausbildungsstätten, um ihre Praktika im Förder-Angebot
am Nachmittag abzuleisten. In diesem Zusammenhang besonders
positiv bringen sich die Schülerinnen und Schüler ein, die im Rahmen
ihrer Erzieher-Ausbildung Praktika machen. Auf diesem Weg entstanden
Kontakte zur Justus-von-Liebig-Schule in Waldshut. Als sehr hilfreich
hat sich das Jugendbegleiterprogramm des Landes Baden-Württemberg
erwiesen. Aus diesen Mitteln kann engagierten Menschen, die das Förder-Angebot
am Nachmittag mit zusätzlichen Angeboten in der Mittagsbetreuung
oder eigenen Arbeitsgemeinschaften unterstützen, eine Anerkennung
gezahlt werden. Dank der Caritas-Stiftung konnte im vergangenen
Schuljahr ein Musiklehrer engagiert werden, welcher nun die Band-AG
leitet. Diese wird von den Schülerinnen und Schülern sehr begeistert
angenommen. |
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Im Projekt Förder-Angebot am Nachmittag haben sich
inzwischen feste und verlässliche Organisationsstrukturen
gebildet. Das anfängliche Problem der Versorgung der Schüler und
Schülerinnen in der Mittagszeit ist gelöst. In dieser Zeit wird auch ein
Mittagstisch angeboten. Das Essen wird aus der Küche des Horts „Bunte
Arche“ der benachbarten Hindenburg-Schule, einer Grundschule, bezogen.
Dank großzügiger Spenden ortsansässiger Betriebe (Kurverwaltung GmbH Bad
Säckingen, Stadtwerke, Brennet AG, Hochrhein Musicals, Volksbank
Rhein-Wehra) und einer Krabbelgruppe konnte bis in das Schuljahr
2010/2011 jedes Mittagessen mit einem Euro bezuschusst werden, so
zahlten die Kinder und Jugendlichen nur 2 Euro pro Essen. Auch die
Eltern unserer Schule unterstützten mit verschiedenen Aktionen die
Bezuschussung, so führten sie zum Beispiel Verkaufsstände mit Kuchen und
mit Bastelarbeiten der Schüler durch. Inzwischen wird für einige Kinder
das Mittagessen zu einem großen Teil aus Mitteln der Bundesagentur für
Arbeit finanziert. Nur ein Euro muss pro Essen selbst gezahlt werden.
Diese Kinder stammen aus Familien, die im Rahmen des Kinderzuschlags ein
Anrecht auf Leistungen für Bildung und Teilhabe der Familienkasse der
Bundesagentur für Arbeit haben. Im Mittagsbetrieb arbeitet zusätzlich
eine Honorarkraft, die auch den Mittagstisch betreut. Immer wieder kommt
hier Unterstützung durch Praktikanten/innen und einen Mitarbeiter oder
eine Mitarbeiterin auf Basis des sogenannten „Ein-Euro-Jobs“.
Diese/dieser kümmert sich dann um einzelne Schüler |
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Aber noch sind nicht alle Probleme gelöst. So können auswärtige
Schüler der Grundstufe die Angebote weiterhin wenig nutzen, da sie nach
Schulschluss mit Bussen des DRK nach Hause gefahren werden. Ein
Heimtransport im Laufe des Nachmittags gestaltet sich schwierig und ist
nur in Einzelfällen möglich. Allerdings können einige von ihnen – dank
der Initiative der Leiterin der Lernhilfe des Caritasverbands –
Lernhilfen an ihren Wohnorten besuchen. Die Bezahlung des Mittagessens
ist für einige Eltern immer noch schwierig. Die Schülerinnen und Schüler
aus diesen Familien können (oder müssen) in der Mittagszeit ihr
mitgebrachtes Vesper verzehren. Es wäre aber überaus wünschenswert, dass
alle anwesenden Kinder und Jugendlichen am gemeinschaftlichen warmen
Essen teilnehmen könnten. |
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So gilt es weiterhin, kreativ zu sein und neue Ideen zu entwickeln, um
das FörderAngebot am Nachmittag veränderten
Gegebenheiten und den sich wandelnden Bedürfnissen der Kinder und
Jugendlichen anzupassen.
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...braucht
eine Förderschule eine Einrichtung zur Nachmittagsbetreuung?
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