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Schülersprechzeiten:

 

 

Montag - Freitag

09.00 - 10.30 Uhr

 

     

FAN - Karate AG

 
     

Mittwoch: 14.00 Uhr - 15.30 Uhr

mit Hr. Koch, Hr. Borrmann  
     

Karate

Die Herkunft

Die Kampfkunst Karate hat ihren Unrsprung im Shaolin-Kungfu, das in China entwickelt wurde. Von dort kam es durch Handelsbeziehungen von China auf die Insel Okinawa. Hier wurde dieser Kampfstil lange Zeit nur von den Adeligen der Insel im Geheimen geübt. Die Weitergabe dieses Wissens an Nichteingeweihte war strengstens verboten.

Der Begriff "Karate" wurde aufgrund der Herkunft deshalb lange Zeit als "Kunst aus China" übersetzt. Erst nach dem 2. Weltkrieg, als Karate von Japan in die Welt verbreitet werden sollte, wurde Karate mit "die leere Hand" übersetzt. Dies war deshalb möglich, weil die chinesischen und japanischen Schriftzeichen zwar die gleichen sind, die Aussprache aber anders ist.

 
     

Das Ziel

Karate soll den Kampf unnötig machen. Ein zentraler Ausspruch macht das deutlich:

"Jeder Kampf, den Du nicht kämpfen mußt, ist ein guter Kampf!"

Wichtigstes Mittel dazu ist der Respekt. Und zwar der Respekt vor allen Dingen und vor jedem Leben. Jeder Mensch, der dem Karateka begegnet, wird mit Respekt behandelt. Selbst der Gegner ist Partner, der nicht ohne Not geschädigt werden darf. Die Fähigkeiten aus dem Karate dürfen nur zur Verteidigung verwendet werden.

So ist es im Training oder Wettkampf absolut verboten, den Partner zu treffen. Jede Technik muß vorher gestoppt werden. Absolute Kontrolle über die eigene Technik ist daher wichtig.

 
     

Die Inhalte

Karate ist unterteilt in drei Bereiche. Der erste Bestandteil ist die Grundschule "Kihon". Hier werden in einfachen Bahnen die einzelnen Techniken erlernt und mehrmals wiederholt.

Der zweite Teil ist die Verbindung mehrer Techniken in einer festgelegten Reihenfolge, die "Kata". Hier werden die Elemente der Grundschule in festgelegter Reihenfolge gelaufen.

Schließlich die Partnerübung "Kumite". In diesem Bereich werden die Grundschultechniken am Partner geübt. Auch hier immer unter dem Aspekt, den Partner nicht zu treffen.

 
     

Das Training

Karate schult den Körper. Durch das Training werden Muskelgruppen beansprucht, die im normalen Alltag nicht oder nur unzureichend gefordert werden. Haltungsschäden, Wirbelsäulenprobleme, Bewegungseinschränkungen werden hier nach und nach verbessert.

Karate schult aber auch den Geist. Durch die verschiedenen Techniken, die immer den gesamten Körper betreffen, durch die Arbeit in verschiedene Richtungen und in unterschiedliche Höhen, wird das Gehirn zur Arbeit gezwungen. Es ist bewiesen, daß Karate bei ernsthaftem Training neue Verbindungen im Gehirn schafft. Die Lernleistungen und die Konzentrationsfähigkeit werden so deutlich verbessert.

Karate schult den Charakter. Der erste und wichtigste Gegner ist man selbst. Der Übende muß sich selbst überwinden, ernsthaft zu üben. Das erfordert Anstrengungsbereitschaft und Disziplin.

Durch die Arbeit mit einem Partner muß sich der Übende außerdem auf einen anderen Menschen einstellen, ihn mit dessen Stärken und Schwächen annehmen. So wird die Toleranz dem Anderen gegenüber gefördert. Auch hier gilt immer, den Partner niemals zu treffen.

 
     

Volker Koch

2. Dan Shotokan Karate

FÜL Karate im BKB e.V.

C-Trainer Leistungssport Karate im DOSB

Selbstverteidigungs- und Gewaltpräventionstrainer im BKB e.V.

B-Prüfer Shotokan, Koshinkan und stiloffenes Karate