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Die Förderschule nimmt in
allen Schulstufen Schüler auf, die besonderer Förderung bedürfen.
Die Schüler kommen in
unterschiedlichem Alter und mit unterschiedlichen Voraussetzungen in
unsere Schule.
Schüler, die die
Förderschule besuchen, weichen in ihren Leistungen und in ihrem
Verhalten deutlich von dem ab, was von Gleichaltrigen gemeinhin
erwartet wird. Die sog. Lernbehinderung stellt sich dabei nicht
immer als umfassender Mangel an Lernfähigkeit dar, sondern kann auch
nur in Beziehung zu bestimmten unterrichtlichen Anforderungen
deutlich werden.
Die Lebens- und
Lerngeschichte vieler Schüler weist Belastungen auf, die auf ihre
Persönlichkeit und auf ihr Selbstwertgefühl gerichtete Hilfen
notwendig machen und begründen. Auch mit besonderen
Förderbedürfnissen zur Entwicklung kognitiver und sprachlicher
Fähigkeiten sowie des sozialen Verhaltens ist zu rechnen.
Neben diesen umfassenden
und nicht selten langandauernden Beeinträchtigungen des Lernens gibt
es vielfältige Lernstörungen. Sie können sich im ungünstigen Fall zu
einer Lernbehinderung verfestigen. Bei derart generalisierten
Lernstörungen kommt es ebenfalls zu umfassendem und langandauerndem
Lernversagen.
Durch frühes pädagogisches
Eingreifen und durch geeignete Fördermaßnahmen wird dem Entstehen,
der Ausweitung und der Verfestigung von Lernstörungen begegnet.
Es gibt in unserer Zeit
immer mehr Kinder, die ihren Eltern Sorge bereiten, weil sie in dem
unruhigen Weltgetriebe des heutigen Lebens, mit seiner
überwältigenden Datenflut, den für Kinder- und Jugendliche kaum zu
verarbeitenden, unreflektiert konsumierten Bildschirmreizen, nicht
mehr ohne weiteres das Gleichmaß der gesunden körperlichen und
geistigen Entwicklung finden können.
Mangelnde
Konzentrationsfähigkeit, nervöse Unruhe, Willensschwäche und zum
Teil auch vorhandene Intelligenzschwäche, die nach aktuellen
fundierten wissenschaftlichen Untersuchungen in direktem
Zusammenhang mit dem oben genannten exzessiven Konsum von
Bildschirm-Medien-Inhalten stehen, führen dazu, dass sie den heute
stark erweiterten schulischen Anforderungen nicht gewachsen sind.
Sie können das Gelernte,
selbst bei vorhandener normaler Intelligenzkapazität, oft nicht
genügend verarbeiten, haben Ausfälle in einzelnen Fächern oder
begreifen sehr langsam. Solchen Kindern zu helfen, ist unsere
Aufgabe.
Ganz besonders in der
Unter- und Mittelstufe tritt der ERZIEHERISCHE ASPEKT in den
Vordergrund.
Ein täglich wiederkehrender
Rhythmus, ergänzt durch FESTE LERNZEITEN im Elternhaus, ein
konstanter Klassenlehrer, kleine Klassen und seit vielen Jahren
erprobte Methoden zur Förderung der Kinder in ihrem individuellen
Rahmen, bilden das Fundament.
Wertvolle Faktoren für die
so wichtige Willenserziehung finden sich im
Künstlerisch-praktisch-therapeutischen, wozu Sprachgestaltung,
Musik, Malen, dramatische Darstellung, handwerklicher Unterricht und
systematische Pflege kleiner praktischer Pflichten und Aufträge im
täglichen Schulalltag gehören.
Großes Ziel aller
Bemühungen ist es, die Schüler unserer Einrichtung berufsreif zu
machen und sie für den möglichst reibungslosen Übertritt in das
Berufsvorbereitungsjahr zu coachen.
Schon in Klasse 8 werden
intensiv vorbereitete Berufspraktika durchgeführt und in Klasse 9
genießen deshalb die Schüler einen Teil ihres Unterrichts in der
Hauswirtschafts- und der Gewerbeschule. Als Ausgleich begleiten wir
dann in Klasse 10 (dem BVJ) unsere ehemaligen Schüler noch
unterrichtlich in einem "Brennpunkt-Fach", z.B. Mathematik.
In diesem Rahmen können die
guten, motivierten und nachhaltig fleißigen Schüler einen, der
Hauptschulabschlussprüfung gleichwertigen, Bildungsabschluss durch
Ablegen einer Zusatzprüfung erreichen.
In diesem Zusammenhang
dürfen wir auch mit großem Stolz auf bundesweit bekannte und
prämierte Projekte, wie z.B. die WOLL-AG hinweisen. Hierzu mehr auf
den speziellen Seiten dieser Homepage !
Auch unser Förderverein, in
dem viele unserer Eltern sich dankenswerterweise engagieren, stellt
eines der Werkzeuge dar, um die Aktivitäten der Schule unterstützend
zu begleiten.
Womit abschließend deutlich
gesagt werden muss, dass ohne die Hilfe, das Engagement für und der
feste Glaube der Eltern an unsere Einrichtung und damit ihre Kinder,
nichts so gut laufen würde.
Hierfür danken wir Ihnen
von Herzen, auch im Namen ihrer Kinder, für die alles getan wird.
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